Wenn eine Mama weint, bricht das, was im Inneren über lange Zeit gesammelt wurde, an die Oberfläche. Dieser Traum zeigt Ihnen eine Bewegung der Seele, bei der die Quelle der Geborgenheit selbst zum Ausdruck ihrer Not findet.
Das Zeichen der Herkunft verliert in diesem Moment die Festigkeit, die man von ihm erwartet, und es zeigt sich die Verletzlichkeit der Wurzeln. Wo die Stabilität der Kindheit war, tritt nun die Notwendigkeit des Fühlens an deren Stelle. Ein weinendes Gesicht der Mutter lässt die Ordnung des Hauses wanken.
Die Tränen sind ein Zeichen für das, was im Verborgenen gereift ist und nun nicht mehr gehalten werden kann. Es ist ein Moment, in dem die Maske der Stärke fällt. Wer diesen Traum sieht, spürt die Erschütterung eines Fundaments. Wer den Schmerz der Herkunft sieht, findet darin auch den Raum für eine neue Verbindung.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Mutter
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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