Ein Kuss zeigt das Einvernehmen und die Zuneigung zwischen zwei Seelen. Er ist das Zeichen dafür, dass eine Verbindung besteht oder gesucht wird, die über das bloße Wort hinausgeht.
Wenn Sie diesen Traum sehen, liegt eine Bewegung auf Sie zu, die das Gefüge zwischen Ihnen und der Welt verändert. Die Art, wie diese Zuneigung erscheint, bestimmt, ob sie festigt oder aufwühlt. Ein Kuss kann die Stille brechen oder die Ordnung stören. Ein Kuss ist wie ein Siegel auf einem Brief, den man erst zu lesen beginnt.
Wenn Sie einen Kuss von einem Mann erhalten, zeigt das die Tatkraft eines Fremden, der Ihnen mit Ungewissheit begegnet. Das Verzeichnis ordnet den Mann der Kraft zu, und wenn er Ihnen fremd erscheint, wird die Zuneigung zu einer Prüfung der eigenen Sicherheit.
Wenn Sie einen Kuss geben, wird die Zuneigung zu einer Handlung, die von Ihnen ausgeht. Sie schenken damit das Einvernehmen und tragen die Kraft der Verbindung in die Welt hinaus.
Das leidenschaftliche Knutschen lässt das Verlangen nach Nähe in Ihrem Traum spürbar werden. Die Zuneigung entfacht sich hier als eine Kraft, die nicht mehr sanft ist, sondern aus der Notwendigkeit des Augenblicks entspringt.
Ein Kuss mit einem Schwarm bringt die Unruhe der zerstreuten Gedanken mit sich. Die Gemeinschaft, die im Verzeichnis die Auflösung der Ordnung bedeutet, lässt die Zuneigung flüchtig und unruhig werden.
Die Zunge beim Küssen zu benutzen, macht die Zuneigung zu einer Frage der Sprache. Da die Zunge im Buch das Geheimnis bewahrt, deutet dieser Traum auf eine Äußerung hin, die tiefer geht als die bloße Geste.
Ein Kuss, den Sie beobachten, ist das Suchen nach einem verborgenen Geschehen. Das Spähen aus der Dunkelheit macht die Zuneigung zu einer Sache der Prüfung, die Sie erst ergründen müssen.
Ein intensiver oder leidenschaftlicher Kuss zeigt eine Zuneigung, die entfacht ist. Diese Kraft ist im Traum eine Bestätigung der lebendigen Regung.
Ein Kuss auf den Mund ist die reinste Form der lebensspendenden Äußerung. Er bringt die Kraft des Lebens in den Traum, die durch das Zeichen des Mundes vermittelt wird.
Die Wange empfängt einen Kuss als Gruß der Würde. In der Ordnung der Zeichen steht die Wange für die Regung, und so bleibt dieser Traum eine Geste der Anerkennung.
Ein Unbekannter, der Ihnen einen Kuss schenkt, bringt eine Veränderung durch einen Menschen, der nicht zu Ihrem vertrauten Kreis gehört. Die Zuneigung erscheint hier als eine Wendung der Lage.
Ein zärtlicher Kuss ist die sanfte Seite der Zuneigung, die das Einvernehmen ohne Zwang zeigt.
In Ihrem Traum spüren Sie einen Kuss in den Nacken, was Ihre Verwundbarkeit zeigt. Da der Nacken die Last trägt, aber auch der Ort der Schwäche ist, wird die Zuneigung hier zu einer Berührung, die Sie ungeschützt lässt.
Sie erhalten einen Kuss, was die Bestätigung der Zuneigung ist, die auf Sie zukommt.
Der erste Kuss markiert den Beginn einer neuen Verbindung im Traum.
Ein empfangener Luftkuss ist eine flüchtige Gunst, die von weit her zu Ihnen dringt. Er trägt die Leichtigkeit eines Grußes, der keine feste Bindung fordert.
Wenn Verstorbene Sie küssen, ist dies eine Mahnung der vergangenen Bindung. Die Toten bringen die Zuneigung als eine Pflicht oder als einen Trost, der aus der Zeit der Lebenden spricht.
Ein Wangenkuss ist die freundliche Geste der Gemeinschaft. Er ordnet sich dem Verzeichnis der Zuneigung als ein Gruß zu, der das Einvernehmen unter Bekannten festigt.
Mit der Freundin zu küssen, zeigt die Verbundenheit, die auf Vertrauen baut. Die lachende Regung in diesem Traum macht die Zuneigung zu einer sicheren Stütze.
Ein Bussi ist die kleinste Form der freundlichen Zuneigung.
Bekannte, denen Sie einen Kuss schenken, bringen die vertraute Gesellschaft mit sich, die das Einvernehmen im Alltag bestätigt.
Eine Veränderung durch einen Menschen, der nicht zu Ihrem vertrauten Kreis gehört, bringt den Kuss von Fremden mit sich. Die Zuneigung erscheint hier als eine Wendung der Lage.
Ein fast vollendeter Kuss lässt die Zuneigung als eine Möglichkeit im Raum stehen.
Die Stirn mit einem Kuss zu berühren, ist ein Zeichen der Klarheit des Verstandes. Die Stirn steht im Buch für die Würde, und so wird die Zuneigung hier zu einer Form der geistigen Anerkennung.
Ein Kuss vom Arbeitskollegen zeigt die Zusammenarbeit, die durch eine kleine Geste des Einvernehmens ergänzt wird.
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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