Eine Decke zeigt Ihnen, wo Ihr Schutz und Ihr häuslicher Frieden liegen. Dieser Traum weist auf die Grenzen hin, die das Innere vor der Welt bewahren, und auf die Geborgenheit, die das Heim ausmacht.
Wenn die Grenze des Schutzes wankt, zeigt sich die Verlässlichkeit Ihres Fundaments. Ein Traum von der Decke kann das Gleichgewicht zwischen Sicherheit und dem Einbruch des Unvorhersehbaren offenbaren. Eine schwere Möglichkeit ist die plötzliche Bedrängnis, wenn das Bekannte wegbricht. Doch es liegt auch eine stille Kraft darin, wenn das Wesentliche hält. Wer die Decke sicher über sich weiß, findet Ruhe.
Wenn die Decke einstürzt, bricht das, was Sie bisher gehalten hat, ganz unvermittelt weg. Die alten Schriften ordnen dies dem Zerfall der festen Ordnung zu, und so zeigt Ihnen dieser Traum, wie Sie von einer plötzlichen Not getroffen werden, wenn der Schutzraum nicht mehr standhält.
Wenn Sie an der Decke schweben, entgleitet Ihnen der Halt der Welt. Das ist ein Zeichen für ein schwindendes Vertrauen in das, was fest unter den Füßen liegt, und lässt Sie die Last des Alltags für einen Moment verlieren.
Eine Daunendecke schenkt Ihnen eine weiche Ruhe. In der Ordnung der Zeichen steht die Füllung für die Sanftheit des Schutzes, und so finden Sie in diesem Traum eine Geborgenheit, die den Geist zur Ruhe kommen lässt.
Wenn die Decke tropft, dringt das Äußere in Ihren geschützten Raum ein. Der Schutz Ihres Friedens ist nicht mehr ganz dicht, und es sickert etwas von oben in Ihr Inneres.
Eine Wolldecke gibt Ihnen durch ihre feste Webart Halt. Dieser Traum zeigt, dass der häusliche Schutz in der Wärme liegt, die Sie fest umschließt.
Die Zimmerdecke bestimmt den Raum Ihres Geistes. Wenn sie weit über Ihnen steht, zeigt der Traum eine Offenheit, die den geschützten Ort vergrößert.
Wenn Sie sich unter einer Decke verstecken, suchen Sie den Rückzug in den Schutz. Es ist der Versuch, die Welt für einen Moment auszusperren, um die eigene Sicherheit wiederzufinden.
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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