Wenn die Zeit im Traum erscheint, zeigt sie Ihnen die Dringlichkeit Ihres Lebens und die Spuren, die das Vergehen hinterlässt. Sie ist das Maß für das, was Sie bewältigen können und was Sie bereits versäumt haben.
Diese Größe verlangt einen Blick auf das, was Sie noch vor sich haben und was Sie bereits abgeschlossen haben müssen. Es ist die Kraft, die den Ablauf Ihrer Tage bestimmt. Wer die Zeit nicht kennt, verliert den Rhythmus des eigenen Gehens.
Wenn die Zeit abläuft, ist das ein Zeichen für die drängende Endlichkeit dessen, was Sie tun. Wenn Sie zudem die Zeit vergessen, so ist dies ein Zeichen für das Versäumnis, das durch das Entgleiten der Zeit entsteht. In der Ordnung der Zeichen steht das Vergehen der Zeit der bewussten Gestaltung gegenüber, und das Vergessen macht die Lücke zwischen dem, was sein sollte, und dem, was ist, sichtbar.
Wenn die Zeit stehen bleibt, verharrt das Leben in einem Stillstand, der den Fluss der Dinge unterbricht. In der Deutung der Zeichen wird das Verharren der Zeit dem Voranschreiten gegenübergestellt, was den Traum zu einem Zeichen für eine Pause oder ein Verweilen macht.
Wenn Sie einen Zeitraffer im Traum erleben, zeigt sich eine flüchtige Hast, die Sie überfordert. Da der Zeitraffer im Verzeichnis der Zeichen die flüchtige Zeit beschreibt, wird die Geschwindigkeit der Ereignisse zu einer Last, die die Fassung erschüttert.
Wenn eine Uhr im Traum tickt, drängt das Leben in einem Takt, der keine Ruhe duldet. Das Verzeichnis der Zeichen stellt die Uhr der Lebenszeit gegenüber, und das Ticken macht die Pflicht als eine dringende Sache spürbar.
Eine beginnende Woche deutet darauf hin, dass Sie sich einem neuen Werk widmen dürfen. Da die Woche in den alten Büchern als ein zeitlich festgelegter Abschnitt geführt wird, zeigt der Anbruch dieses Abschnitts eine Chance für einen frischen Anfang.
Das Schlagen einer Stunde im Traum macht eine Sache fällig, die nun nicht mehr warten kann. Die Stunde gehört im Verzeichnis zu den Zeichen des Zeitablaufs, und ihr Klang zeigt Ihnen, dass eine Grenze erreicht ist.
Den Blick nach hinten zu richten, geschieht, wenn Sie eine Zeitreise im Traum machen. In diesen alten Begebenheiten liegt die Arbeit, das Vergangene noch einmal zu sehen und zu ordnen.
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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