Wenn Sie schneiden, teilen Sie eine Bindung mit Schärfe. Ein solcher Traum zeigt Ihnen, dass eine Trennung ansteht, die den Raum zwischen zwei Dingen oder Menschen neu zieht.
Dieser Eingriff fordert Ihre Aufmerksamkeit, weil er die bestehenden Verhältnisse verändert. Eine klare Trennung bringt Ordnung, doch der Schnitt selbst birgt die Möglichkeit einer Verletzung. Wer die Klinge führt, muss die Konsequenz des geteilten Weges tragen. Ein sauberer Schnitt lässt den Blick frei.
Wenn Sie etwas abschneiden, vollzieht sich ein radikales Beenden. In den alten Büchern steht diese Handlung neben dem Verlassen, was bedeutet, dass Sie eine Verbindung endgültig kappen, um Platz für Neues zu schaffen.
Das Gefühl, geschnitten zu sein, bringt den Schmerz der Wunde mit sich. In der Überlieferung wird dies dort verortet, wo die Tat den Menschen direkt trifft, und so zeigt Ihnen dieser Traum, dass die Trennung Sie in Ihrem Wesen erschüttert.
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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