Wenn Sie Sand fegen, begegnen Sie dem, was keinen Halt bietet und keinen festen Boden lässt. Es ist das Bemühen um eine Ordnung, die sich im Augenblick des Greifens bereits wieder auflöst.
Diese Tätigkeit zeigt die Flüchtigkeit der Dinge, die man zu ordnen sucht. Wo nichts bleibt, ist auch kein Fundament zu finden. Ein Sandkorn ist wie ein Moment, der im Wind verweht.
Es ist eine Last, die keinen bleibenden Wert schafft. Wer versucht, das Unvermeidliche festzuhalten, findet nur Leere in den Händen. Wer den Sand fegt, erkennt die eigene Mühe an. Ein sauberer Boden ist im Sand niemals von Dauer.
Wenn Sie den Sand schaufeln, wird die Schwere der Vergänglichkeit greifbar. Das Schaufeln macht die Arbeit mühsam, weil das Material unter der Last nachgibt und wegrinnt. In den alten Büchern steht diese Handlung für vergebliche Bemühungen, weil das Schaufeln eine größere Menge bewegt, die dennoch nicht festhält.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Sand
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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