Ein Pferd einzufangen bedeutet, dass Sie versuchen, eine Kraft zu bändigen, die von sich aus keinen Halt kennt. Es ist der Versuch, die eigene Beweglichkeit in eine Richtung zu lenken, die Sie beherrschen wollen.
Diese Kraft ist wie ein Wind, der zwar die Segel füllt, aber auch das Schiff vom Kurs bringen kann. Wer ein Pferd einfangen will, sucht nach der Ordnung in der Wildheit.
Wenn Sie die Zügel fest in der Hand halten, finden Sie einen Weg, die Freiheit zu nutzen, ohne an ihr zu zerbrechen. Wer die Kraft zu fest hält, verliert den Rhythmus.
Wenn Sie ein Pferd zähmen, fügen Sie der Bewegung eine Regel hinzu. Das Zähmen wandelt die bloße Kraft in eine stetige Arbeit um, die Sie führen können. In den alten Büchern steht das Zähmen neben der Beherrschung, was bedeutet, dass Sie nicht mehr gegen den Widerstand kämpfen, sondern ihn in einen Dienst verwandeln. Ein gezähmtes Tier ist wie ein Werkzeug, das erst durch den Willen des Menschen seinen Wert findet.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Pferd
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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