Einen Papagei füttern bedeutet, leeren Worten Raum zu geben und eine Nachrede zu nähren, der der eigene Kern fehlt. Das Zeichen steht im Verzeichnis der Tiere bei den Vögeln, die für das Nachahmen stehen, und die Handlung des Fütterns lenkt den Blick auf das, was Sie in die Welt tragen und was Sie sich selbst durch das, was Sie pflegen, anbieten.
Die Worte, die Sie hören, sind nicht Ihre eigenen, sondern nur ein Widerhall dessen, was zuvor gesagt wurde. Sie beschäftigen sich mit Dingen, die zwar laut sind, aber keine Tiefe besitzen. Die Gefahr besteht darin, dass Sie die Stille verlieren, weil Sie das Gerede immer weiter tragen. Ein guter Geist findet jedoch auch im Schweigen eine Bestätigung.
Wer nur das füttert, was plappert, wird am Ende von der Leere umgeben sein. Ein kleiner Funke der Wahrheit bleibt Ihnen jedoch erhalten, wenn Sie lernen, die Stille zu wahren.
Wer nur das füttert, was plappert, wird am Ende von der Leere umgeben sein.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Papagei
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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