Eine Katze zu quälen bedeutet, dass Sie feine oder zarte Regungen in sich selbst böswillig erdrücken. Das Zeichen zeigt, dass eine Eigenwilligkeit, die eigentlich Gespür besitzt, durch eine Härte gebrochen wird, die keinen Platz für das Weiche lässt.
Eine innere Bewegung verstummt unter einem Druck, der zu schwer für sie ist. Wenn Sie eine Katze quälen, wird das Gespür für das Leise durch eine Schwere überdeckt. Wer die eigene Zartheit nicht zu achten weiß, verliert den Zugang zu seinem eigenen Instinkt.
Was im Traum als Grausamkeit erscheint, zeigt eine Verdrängung dessen, was eigentlich behutsam sein möchte. Ein wilder Ausbruch kann die Verbindung zu den leisen Impulsen dauerhaft stören. Wer die Stille bricht, findet den Weg zurück zu sich selbst schwerer.
Ein gespürtes Unrecht geschieht, wenn Sie eine Katze schlagen oder wenn Sie eine Katze geschlagen sehen. Diese Gewalt gegen das Eigenwillige erzwingt eine Distanz, die das Vertrauen in die eigenen Empfindungen untergräbt. In den alten Büchern steht das Schlagen gegen das Tier neben dem Verlust der Sanftmut, weshalb dieser Traum eine Trennung von der eigenen Intuition bedeutet. Die Zartheit bleibt bestehen, auch wenn sie unterdrückt wird.
Wenn Sie eine gequälte Katze sehen, deutet dies darauf hin, dass Sie das in sich Ruhende, das eigentlich sanft sein sollte, durch eine Härte verdrängen, die keinen Raum für das Weiche lässt. Die alte Überlieferung stellt das Leid des Tieres jenen Gefühlen gegenüber, die unter einer unnachgiebigen Art verborgen bleiben müssen.
Das Schlagen einer Katze oder das Erleben einer geschlagenen Katze bedeutet, dass Sie sich selbst eine Distanz aufzwingen, indem Sie das Unverwechselbare und Feine mit Gewalt abwenden. Diese Lesart ergibt sich aus der Verbindung von dem, was das Tier verkörpert, und der Unbeugsamkeit der Tat.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Katze
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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