Eine Katze pflegen bedeutet, sich einem Eigenwillen zu stellen, der sich nicht unterwerfen lässt. Es geht um das Gespür für das, was lebendig und eigenständig ist, und um die Bereitschaft, sich auf eine Wesenheit einzulassen, die ihren eigenen Weg geht.
Diese Pflege verlangt von Ihnen, dass Sie die Grenzen zwischen Fürsorge und Kontrolle erkennen. Sie finden sich in einer Lage wieder, in der Sie lernen müssen, die Unvorhersehbarkeit des Lebens zu akzeptieren, ohne die Verbindung zu verlieren. Wer sich auf das Ungezähmte einlässt, findet oft eine ganz eigene Art von Nähe. Ein weiser Mensch weiß, dass man das Wilde nicht bändigt, sondern es nur begleiten kann.
Wenn Sie eine Katze füttern oder Babykatzen füttern, wird das empfindsame Wesen, das Sie betreuen, genährt. Das ist ein Akt der Zuwendung, der die Verbindung stärkt, aber er bleibt eine Aufgabe, die ein eigenes Tempo verlangt.
Ein neues Wesen in Ihr Leben aufzunehmen, wenn Sie eine Katze adoptieren, bedeutet, sich auf einen Neuanfang einzulassen, der Schutz braucht. In der Ordnung des Verzeichnisses steht die Aufnahme eines Tieres neben dem Beginn von etwas Neuem, und so wird der Traum zu einem Anzeichen für eine Zeit, die Sorgfalt verlangt.
Eine Unruhe tritt in den Zustand des Wesens ein, wenn Sie eine Katze waschen oder eine Katze baden. Das Reinigen ist eine Handlung, die den Widerstand des Gegenübers spürbar macht und die Grenze der Sanftheit prüft.
Die Abhängigkeit wird tief und fast unheimlich, wenn Sie eine Katze stillen. In den alten Büchern steht die Stillung oft bei den Anfängen, die eine große Verantwortung tragen, und hier zeigt der Traum eine Bindung, die so eng ist, dass sie den Frieden des Einzelnen fordern kann.
Die Bindung wird zur Beherrschung, wenn Sie eine Katze an der Leine führen. Das Zeichen verliert seine Freiheit, und Sie spüren die Kontrolle, die über das natürliche Gespür des Tieres geht.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Katze
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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