Ein Käfig bedeutet, dass die Bewegungsfreiheit fehlt und der eigene Weg durch äußere Umstände oder innere Lasten versperrt ist. Wer einen Käfig sieht, in dem jemand eingesperrt ist, erfährt, dass die Handlungsfähigkeit eingeschränkt bleibt und das Leben in engen Grenzen verläuft.
Die Ohnmacht gegenüber dem, was einen festhält, ist in diesem Traum gegenwärtig. Wenn Sie sich in einem verschlossenen Käfig finden, zeigt das die Lage, in der Sie keinen Ausweg aus einer festen Bindung oder einer starren Situation sehen.
Ein offener Käfig lässt den Blick auf das entgangene Freiwerden zu. In diesem Traum ist die Befreiung bereits möglich, doch die Schwelle zur Freiheit bleibt unüberwunden.
Wer die Gitter nicht mehr spürt, hat die Enge bereits als Teil seines Seins angenommen. Ein Käfig, der im Traum offen steht, mahnt zur Prüfung der eigenen Schritte. Was fest verschlossen ist, bleibt fest verschlossen.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Käfig
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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