Wenn Sie jemanden verletzen, tragen Sie eine Last nach außen, die nicht mehr von Ihnen allein gehalten werden kann. Das, was Sie als Tat vollziehen, wird zu einer Sache, die im Raum steht und die Sie fortan begleitet.
Die Tat selbst lässt keinen Raum für ein Verbergen, da das, was geschehen ist, nun Teil Ihrer sichtbaren Welt wird. Es zeigt sich eine Unfähigkeit, das Geschehene im Stillen zu lassen. Wer jemanden verletzt, macht eine innere Bewegung zu einer äußeren Tatsache.
Ein schwerer Schatten liegt auf dem, was Sie tun, wenn die Tat die Ordnung zwischen Menschen bricht. Es ist eine Last, die sich nicht einfach ablegen lässt. Doch die Erkenntnis über das Geschehene schenkt Ihnen die Möglichkeit, die eigenen Wege neu zu ordnen. Wer die Hand hebt, trägt die Tat als Zeichen.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Verletzung
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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