Wenn Sie jemanden ins Gesicht spucken, zeigt sich eine tiefe Unachtung vor dem Wesen des Gegenübers. Diese Handlung offenbart die Absicht, die innere Haltung eines Menschen ungeschützt und ohne Maske darzustellen.
Die Geste markiert eine Grenze, die das Ansehen und die Würde des anderen berührt. In der Ordnung der Zeichen steht die Handlung dem Ausdruck der inneren Wahrheit gegenüber, die keine Rücksicht auf die Form nimmt. Wer den Atem so fließen lässt, legt die eigene Haltung offen, ohne die soziale Ordnung zu wahren. Ein solcher Traum zeigt eine schwere Möglichkeit, in der die zwischenmenschliche Ehrlichkeit in Verachtung umschlägt. Es bleibt jedoch die Klarheit, dass die eigene Absicht unübersehbar wird. Wer die Maske fallen lässt, muss mit dem Gewicht der eigenen Wahrheit rechnen.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Gesicht
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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