Wenn jemand sich das Leben nimmt, zeigt dieser Traum eine schwere Krise der Schaffenskraft. Er rührt an die tiefste Wurzel dessen, was einen Menschen antreibt und am Leben hält.
In der Ordnung der Zeichen steht dieser Vorgang dem Werden gegenüber, weil er den Fluss der Kraft gewaltsam unterbricht. Wenn dieser Traum Sie trifft, ist das ein Zeichen für eine tiefe Erschöpfung, die den inneren Antrieb bedroht. Die Schwere liegt darin, dass die Kraft sich selbst zu entziehen droht. Ein kleiner Funke der Lebensfreude bleibt jedoch als Möglichkeit bestehen.
Wer die Hand gegen sich selbst erhebt, trägt eine schwere Bedrängnis in sich. Das Verzeichnis der Träume ordnet das Ende der eigenen Kraft dem Verlust des Antriebs zu, was diesen Traum so schwer macht.
Wer das Leben nimmt, verliert den Halt im Tun. Ein müder Geist findet keinen Weg mehr zum Werk.
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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