Wenn Sie im Gefängnis sitzen, zeigt das eine Zeit der Unfreiheit und des Zwangs an. Es ist ein Zustand, in dem die eigenen Wege versperrt sind und die Bewegung im Leben stagniert.
Dieser Traum weist darauf hin, dass die äußeren oder inneren Umstände Sie daran hindern, nach Ihren eigenen Vorstellungen zu handeln. Die Schwere liegt in der Unausweichlichkeit der Lage. Ein kleiner Rest an Raum bleibt jedoch, wenn man die Stille als notwendige Rast begreift. Wer die Mauern sieht, erkennt die Notwendigkeit, die eigene Kraft zu sammeln.
Wenn Ihr Ehemann oder Ihr Partner im Gefängnis erscheint, deutet dies auf eine Entfremdung in der Bindung hin. Die Gleichklänge der Beziehung sind gewichen und lassen eine Distanz zurück, die wie eine Mauer wirkt.
Ein strenger Vater im Gefängnis bedeutet, dass die Autorität, die Ihnen Schutz bot, nun Forderungen stellt, die Sie einengen. Die Führung wird hier als ein Druck empfunden, der den Raum zum Atmen nimmt.
Das Gefühl, im Gefängnis eingesperrt zu sein, verstärkt die Erfahrung der Ausweglosigkeit. In der Überlieferung der Zeichen steht das Eingesperrtsein für eine Enge, die keinen Blick über den Rand hinaus zulässt.
Ein fremder Mann im Gefängnis zu sehen, bringt eine Ungewissheit über Ihre eigene Tatkraft mit sich. Die Sicherheit, die der Verstand üblicherweise bietet, ist in diesem Traum durch eine unklare Lage ersetzt worden.
Ein streitender Freund im Gefängnis zeigt, dass der Beistand, auf den Sie zählen, durch Unstimmigkeiten erschüttert ist. Wo Vertrautheit sein sollte, steht nun die Spannung einer gestörten Gemeinschaft.
Ein unschuldiges Gefängnis macht die Last der Ungerechtigkeit spürbar. Die Bedeutung verschiebt sich hier dahin, dass die Zwangslage keinen Grund hat, was die Schwere der Situation im Inneren vergrößert.
Wenn ein weinender Sohn im Gefängnis ist, wird die Sorge um die Nachfolge und das eigene Erbe zu einer Last. Die Hoffnung auf einen ungehinderten Fortgang wird durch die Bedrängnis des Traums getrübt.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Gefängnis
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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