Wenn ein Huhn stirbt, endet die gewohnte Sorge um das Häusliche. Es ist das Zeichen dafür, dass eine Form der Fürsorge, die bisher den Alltag bestimmt hat, erschöpft ist oder ihren Platz verliert.
Das Ende dieser häuslichen Ordnung hinterlässt eine Leere in dem, was man pflegt und bewahrt. Es zeigt an, dass die Zeit der Aufsicht über kleine Dinge vorüber ist. Ein Huhn, das stirbt, macht die Stille in der gewohnten Umgebung spürbar.
Wer um das Kleine bangt, findet in diesem Traum die Grenze seiner bisherigen Ordnung. Die Unruhe, die das Leben im Haus mit sich bringt, legt sich, weil das Objekt der Sorge fehlt. Es bleibt eine nackte Gegenwart ohne die gewohnte Beschäftigung. Ein leeres Nest ist ein Nest, das nicht mehr bewacht wird.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Huhn
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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