Ein Heulkrampf zeigt an, dass eine Not im Inneren zu groß geworden ist, um sie still zu halten. Es ist das Zeichen dafür, dass das, was Sie unterdrücken, nun nach einem Weg sucht, sich Bahn zu brechen.
Wenn dieser Ausbruch geschieht, verlässt die Last für einen Moment den Geist. Es ist eine Bewegung, die dort beginnt, wo die Beherrschung endet und die Not den Raum einnimmt.
Die Schwere liegt darin, dass die Not bereits eine solche Macht über Sie gewonnen hat. Wer den Heulkrampf im Traum erlebt, sieht die Unausweichlichkeit des aufgestauten Drucks.
Es bleibt eine Erleichterung, wenn der Druck nachlässt.
Wer die Not nicht mehr bändigt, muss sie fließen lassen.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung weinen
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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