Hass zeigt sich als eine Kraft, die den Frieden im Haus und unter den Nachbarn stört. Er ist ein schwerer Stein, der im Getriebe des Miteinanders liegt und den Lauf der Dinge behindert.
Wenn dieser Zustand den Geist erfüllt, verengt sich der Blick auf das, was ist. Die Welt wird klein und hart unter dem Gewicht dessen, was man nicht loslässt. Ein verloschenes Feuer lässt den Groll zur Ruhe kommen, wenn das, was entzündet hat, nicht mehr genährt wird. Die Verbitterung schwelt, wenn der Zorn im Stillen bleibt und nicht ausgesprochen wird, was den Kern des Traums verhärtet. Ein kaltes Herz ist die Folge, wenn das Feuer des Streits erloschen ist. Wer im Hass verweilt, trägt eine Last, die den Schritt schwer macht. Ein Ende der Feindschaft ist möglich, wenn die Glut nachlässt. Was brennt, verzehrt die Ruhe.
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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