Ein Genozid zeigt die vernichtende Ohnmacht an, die eintritt, wenn das Leben in seiner Gesamtheit zu zerbrechen droht. Es ist das Zeichen für eine Schuld, die man nicht tragen kann, weil man gegen das Unausweichliche machtlos ist.
Wenn Sie einen solchen Traum sehen, begegnen Sie einer Leere, die keine Heilung kennt. Die Welt um Sie her scheint in ihren Grundfesten erschüttert, und das, was verloren ist, lässt sich nicht zurückholen. Ein kleiner Lichtblick bleibt, wenn Sie erkennen, dass das Unabwendbare nicht Ihre Last ist. Wer das Unausweichliche sieht, steht vor dem Nichts.
Wenn Sie ein offenes Massengrab sehen, ist das eine Erschütterung, die tief in Ihr Wesen dringt. Diese Sicht auf das kollektive Leid, die im Verzeichnis der Träume neben den großen Verwerfungen steht, macht die Wucht des Schmerzes unmittelbar greifbar. Es ist ein Anblick, der die Fassung raubt.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Krieg
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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