Ein Freitag bedeutet den Abschluss des Werks und die Erwartung dessen, was folgt. Es ist die Zeit, in der das Geschaffene zur Ruhe kommen darf, damit der Blick sich weiten kann.
Wenn Sie diesen Traum sehen, steht das Ende einer Anstrengung im Raum. Der Zyklus schließt sich, und die Zeit der Tat weicht der Zeit des Wartens auf das Neue. Ein Freitag ist die Schwelle zwischen dem Tun und dem Sein.
Wer den Freitag im Traum als Last empfindet, weil er Überstunden leistet, trägt die Erschöpfung der unvollendeten Arbeit in sich. In den alten Verzeichnissen steht die Arbeit der Erschöpfung gegenüber der Ruhe, weshalb die Überstunden die Erwartung des Abschlusses verneinen. Ein Ende ist hier nicht greifbar.
Wenn Sie den Feierabend einläuten, ist die Ruhe, die der Freitag verspricht, im Traum präsent. In der Ordnung der Zeichen folgt der Feierabend auf die Arbeit, was die Erwartung des Abschlusses im Traum bestätigt. Der Freitag bringt die Stille nach dem Lärm der Tat.
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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