Wenn es im Sommer schneit, bricht die Ordnung der Zeit, die man als selbstverständlich kennt. Der Traum zeigt eine Fülle, die nicht durch Wärme, sondern durch eine unerwartete Kühle kommt, was die Erwartung an den Ertrag des Lebens ins Wanken bringt.
Die Kühle kommt nicht, um zu zerstören, sondern um die Welt zur Ruhe zu bringen. Wo die Hitze des Alltags drückt, schafft dieser Traum einen Raum, in dem das Vorherige zur Ruhe kommt. Ein schwerer Traum ist die Gefahr, dass die Ernte vor der Zeit unter einer weißen Decke verschwindet. Doch die Fülle bleibt bestehen, wenn der Frost nur ein kurzer Gast ist. Wer im Sommer den Schnee sieht, findet einen Frieden, der so flüchtig ist wie die Flocken selbst.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung es schneit
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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