Ein Bus, aus dem Sie nicht aussteigen können, zeigt eine Gemeinschaft, die Sie an einem Weg bindet, auf dem kein Alleingehen möglich ist. Wenn das Zeichen die Bewegung vorgibt, bleiben Sie in einem gemeinsamen Lauf gefangen, der Sie von Ihrem eigenen Absprung trennt.
Ein verriegeltes Sein im Traum bedeutet, dass eine fremde Kraft Sie in dieser Bewegung festhält. Die Zuordnung in den alten Büchern setzt den Bus der Gemeinschaft der persönlichen Freiheit gegenüber, und wenn die Türen sich nicht öffnen lassen, wird diese Freiheit durch einen Zwang von außen beschnitten. Die Schwere liegt darin, dass die Bewegung nicht mehr die Ihre ist. Ein versäumtes Verpassen der Haltestelle im Traum zeigt jedoch, dass der Absprung nur nicht rechtzeitig erfolgt ist, was die Bindung an den Weg weniger fest macht. Ein geteilter Weg bleibt ein Weg, auch wenn man ihn nicht nach eigenem Willen verlässt. Wer im Bus bleibt, muss den Weg mit den anderen gehen.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Bus
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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