Wenn Sie besessen träumen, zeigt das an, dass eine fremde Macht das eigene Tun lenkt. Die Führung Ihres Handelns liegt nicht mehr bei Ihnen, sondern wird von etwas anderem übernommen.
Dieser Zustand entzieht Ihnen die Selbstbestimmung, da die Bewegungen Ihres Lebens einem fremden Willen folgen. Es ist eine Lage, in der das Eigene dem Fremden weichen muss. Wer so einen Traum sieht, erkennt eine Macht, die außerhalb des eigenen Selbst steht.
Ein fremdes Diktat liegt über dem, was Sie tun. Die eigene Kraft ruht, während etwas anderes die Fäden zieht. Wer sich der fremden Gewalt nicht entziehen kann, findet sich in einer Abhängigkeit wieder, die den eigenen Willen überdeckt. Ein fremder Wille regiert das eigene Handeln.
Wenn jemand besessen ist, zeigt der Traum ein Aufbäumen aus dem Inneren, das sich gegen die fremde Lenkung richtet. In dieser Weise wird die Bedeutung des Zeichens um die Fähigkeit erweitert, dem Unbekannten nicht einfach nur zu folgen, sondern einen Widerstand im eigenen Selbst zu spüren.
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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