Ein Berg zeigt Ihnen die Würde und die Last einer schweren Aufgabe, die vor Ihnen liegt. Es ist das Zeichen für einen Weg, der nicht ohne Mühe beschritten werden kann und der Sie fordert, über sich selbst hinauszuwachsen.
Wenn Sie das Zeichen sehen, stehen Sie vor der Notwendigkeit, sich etwas zu stellen, was groß und unumgänglich ist. Die Last ist schwer, doch sie gibt dem Leben eine Richtung. Wer den Weg sucht, muss die Höhe annehmen.
Hohe Berge lassen Sie auf etwas blicken, das weit am Horizont liegt und erst nach langer Zeit erreicht werden kann. Die Weite, die das Verzeichnis dieser Höhen beschreibt, macht das Ziel zu einer Sache der Geduld.
Die Anstrengung des Berg besteigens zeigt Ihnen die Notwendigkeit der Arbeit. Das Klettern ist in der alten Ordnung die Tat, die den mühsamen Weg erst zu einer Wirklichkeit macht.
Wenn Sie vom Berg fallen, verliert die Mühsal des Aufstiegs jegliches Fundament. Die Schwerkraft des Traums reißt Sie aus der Ordnung der Anstrengung und lässt die Erhebung zur Gefahr werden.
Bei einer Wanderung findet Ihr Lebensweg seinen Rhythmus und das stetige Vorankommen. Es ist das Zeichen für die Bewegung, die Sie selbst in die Wege leiten.
Ein Gipfel steht für die Vollendung Ihrer Bemühungen. Er ist der Punkt, an dem die Arbeit ihren Abschluss findet und Sie das Erreichte halten können.
Wenn ein Berg einstürzt, bricht die Ordnung zusammen, die Sie zu halten versuchten. Es ist das Zeichen für das Ende einer Sicherheit, das den Boden unter Ihnen verliert.
Ein sanfter Hügel schenkt Ihnen im Traum eine leichte Übersicht über das, was kommt. In der Ordnung der Zeichen, wo die Erhöhung die mäßige Stufe markiert, bringt dies eine gewisse Klarheit in Ihre Lage.
Wenn eine Felswand vor Ihnen steht, begegnen Sie einer unüberwindbaren Grenze. In der Überlieferung ist die Wand das Zeichen für den Stillstand, der den Weg jäh unterbricht.
Ein Sessellift lässt Sie über dem Abgrund schweben, ohne dass Sie sich auf etwas Verlässliches stützen können. Dieser schwebende Übergang entbehrt der Sicherheit, die nur ein fester Grund bietet.
Ein Schneeberg erscheint Ihnen als eine Barriere, die so fern und unzugänglich ist, dass sie kaum greifbar scheint. Die Kälte, die das Verzeichnis diesem Zeichen zuordnet, macht das Ziel zu einer frostigen und schwer erreichbaren Größe.
Wenn Sie den Berg runterstürzen, wird die Erhebung zur Flucht vor der Kontrolle. Der Traum zeigt hier den Verlust der Richtung, den das Verzeichnis dem Abstieg zuordnet.
Ein Gebirge liegt bedrohlich vor Ihnen, als würde die Masse der Felsen auf Ihr Gemüt drücken. Die finstere Seite, die das Verzeichnis dieser Ansammlung von Höhen beschreibt, macht die Weite schwer erreichbar.
Ein steiler Hang zwingt Sie zu einem Wagnis, da der Stand auf ihm unsicher ist. Das Verzeichnis ordnet diese Neigung der Erschwernis zu, die jeden Schritt zu einer Prüfung macht.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Landschaft
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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