Eine Anklage im Traum deutet auf eine offene Schuld hin, die schwer auf dem Gewissen liegt. Wenn Sie diesen Traum sehen, ist etwas Unausgesprochenes oder Ungetanes zwischen Ihnen und der Welt, das nach einer Klärung verlangt.
Es ist eine Lage, in der die Wahrheit nicht mehr verborgen bleibt, sondern den Raum füllt. Die Schuld zeigt sich hier als ein Zustand, der nicht mehr ignoriert werden kann, weil er den Blick auf das eigene Handeln erzwingt.
Wer eine verlesene Anklage im Traum hört, spürt die Scham, die aus dem Verborgenen ans Licht tritt. In den alten Büchern steht diese Lesart dort, wo das gesprochene Wort die Tat direkt trifft, und sie macht die Schuld greifbar durch das Gefühl der Beschämung.
Wenn eine Anklage im Traum abgewiesen wird, folgt daraus eine Freisprechung. Diese Wendung findet sich in der Zuordnung der Rechtsprechung wieder, wo das Ende eines Verfahrens die Last von den Schultern nimmt.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Gericht
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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