Wer einen Zug sucht, hat die eigene Bahn aus den Augen verloren. Die Bindung zu dem, was Sie voranbringt, gerät ins Wanken.
Die Suche nach einer Richtung zeigt, wo die Bindung zum eigenen Lebensweg brüchig geworden ist. Ein solcher Traum trägt die Schwere in sich, dass die Orientierung im eigenen Handeln verloren geht. Wer den Pfad nicht mehr kennt, findet keine Ruhe im Gehen. Ein klarer Blick auf den eigenen Kurs ist die erste Hilfe.
Wenn Sie den Zug nicht finden, irren Sie suchend umher und spüren die Ratlosigkeit. Diese Verwirrung entsteht, weil das Zeichen in der Unfähigkeit liegt, das Ziel zu fassen, was im alten Verzeichnis der Wege als das Suchen nach dem Unbekannten steht.
Wenn Sie am Bahnhof den Zug nicht finden, ist dies ein Zeichen für das Verlassen eines Stillstands, der nicht gelingt. Da der Bahnhof im Buch dem Aufbruch gegenübersteht, bedeutet das Verfehlen der Verbindung, dass die neue Möglichkeit noch nicht greifbar ist.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Zug
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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