Eine Witwe zu sein, bedeutet das Alleinbleiben nach einer Verbindung, die nicht mehr besteht. Was bleibt, ist der Raum, den die andere Person hinterlassen hat, und die Notwendigkeit, diesen Raum nun mit sich selbst zu füllen.
Dieser Zustand zeigt die Lage der Seele, wenn das Gefüge des Lebens eine Stütze verloren hat. Es ist ein Blick auf das, was nach dem Ende einer Bindung übrig bleibt, und wie man mit der Stille darin umgeht. Die Schwere der Einsamkeit ist in solchen Träumen oft spürbar. Doch wer die Last trägt, findet darin auch die eigene feste Form. Wer die Stille bewältigt, findet den eigenen Weg.
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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