Wer vor Gericht steht, begegnet der Wahrheit über das eigene Handeln. Es ist der Moment, in dem die Taten eines Menschen gewogen werden und die Rechenschaft über das eigene Leben fällig wird.
Die innere Ordnung verlangt nach einer Klärung dessen, was getan wurde. Es zeigt sich die Notwendigkeit, sich den eigenen Taten zu stellen, damit die Ordnung zwischen dem Tun und dem Sein wiederhergestellt wird.
Ein schweres Gewissen lastet auf der Seele, wenn die Taten nicht mit dem eigenen Maß übereinstimmen. Die Last der Schuld ist eine Sichtbarkeit dessen, was im Verborgenen blieb.
Die Erkenntnis der eigenen Unschuld bringt eine stille Ruhe. Wer die Wahrheit scheut, verliert den Boden unter den Füßen.
Wenn Sie vor Gericht stehen, wird die Prüfung Ihrer Taten zur unmittelbaren Erfahrung. Die Last der Rechenschaft, die in den alten Büchern der Rechtsprechung als Prüfung des Charakters steht, begegnet Ihnen hier als eine Konfrontation mit der eigenen Geschichte.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Gericht
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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