Eine Überschwemmung des Meeres zeigt eine Zeit, in der das eigene Gemüt von Kräften erfasst wird, die keinen Halt mehr finden. Die Lebensfülle weicht einer Bedrängnis, die den Raum für das gewohnte Maß nimmt.
Wenn die Flut über die Ufer tritt, wird die Überwältigung spürbar, die alles Vertraute zu verbergen droht. Eine steigende Hilflosigkeit ist das, was man fühlt, wenn die Grenzen des eigenen Wesens unter der Last der Ereignisse nachgeben. Das Meer nimmt sich den Platz, den man ihm im Inneren zugedacht hat.
Ein ruhiges Meer bringt die Klarheit zurück, wenn die Flut sich legt. Die Besserung zeigt sich darin, dass das Wasser wieder seinen Platz findet und der Geist zur Ruhe kommt. Wer im Wasser steht, muss wissen, dass jede Flut auch wieder weicht.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Überschwemmung
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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