Ein toter Vater stirbt in einem Traum, wenn ein Zustand der Autorität und des Schutzes endgültig in die Vergangenheit übergeht. Das Zeichen zeigt an, dass eine Bindung, die auf einer alten Ordnung beruhte, nun vollkommen gelöst ist.
Es ist der Abschluss einer Zeit, in der Sie sich an eine bestimmte Art der Führung erinnert haben. Die Schwere liegt darin, dass dieser Schutzraum nun unwiderruflich fehlt. Was bleibt, ist der Raum, den die alte Ordnung freigemacht hat. Wer das Alte loslässt, findet Boden für Neues.
Wenn ein verstorbener Vater stirbt, wird das Ende einer Bindung in Ihrem Traum noch einmal deutlich nachgezeichnet. Das zeigt, dass der innere Wandel, der durch den ersten Verlust begann, nun eine letzte, tiefe Ebene erreicht, um die alte Ordnung ganz zu verabschieden.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung verstorbener Vater
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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