Ein toter Hai weist auf eine Feindschaft hin, die ihren Schwung verloren hat. Wo die Gefahr zuvor noch lebendig und aktiv war, liegt nun nur noch die Spur eines Konflikts, der keine Kraft mehr besitzt, Sie zu verletzen.
Das Ende einer verborgenen Bedrohung zeigt sich darin, dass der Widerstand gegen Sie erlahmt. Wenn die Feindseligkeit stirbt, bleibt nur die Erkenntnis der Lage zurück, ohne dass eine neue Tat droht. Ein stilles Wasser folgt auf den Sturm. Wer den Tod des Gegners sieht, sieht das Ende der Not.
Wenn Sie tote Haie sehen, wächst die Bedrängnis in dem Wissen, dass das gierige Streben nach Gewinn zwar gestorben ist, die Leichen aber den Weg versperren. In den alten Verzeichnissen steht das Tier bei den Unruhen, und wenn die Anzahl der Zeichen zunimmt, wird aus der Gefahr eine Last, die den Raum füllt und die Bewegung erschwert.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Hai
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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