Wenn eine Tochter weint, zeigt sich das, was sich im Inneren eines Hauses angestaut hat und nun nach außen bricht. Das Weinen ist das Zeichen für eine Bewegung, die nicht mehr gehalten werden kann, weil der Druck der Dinge im Verborgenen zu groß geworden ist.
Die Tränen sind das Signal, dass ein Gefäß voll ist und der Inhalt nun den Weg nach draußen sucht. Es ist ein Aufbrechen der Stille, das zeigt, wo die Last des Lebens zu schwer für die alleinige Tragung geworden ist. Ein stiller Schmerz bleibt oft verborgen, doch wenn das Weinen laut wird, wird der Kummer für alle sichtbar. Wer das Weinen hört, erkennt die Not, die nicht länger unter dem Dach der Zurückhaltung verborgen bleiben kann.
Ein Haus, das das Weinen nicht mehr bändigen kann, trägt die Last seiner Bewohner. Ein offener Schmerz findet seinen Weg.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Tochter
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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