Stärke ist das, was den Stand hält, wenn der Wind kommt. Sie zeigt sich als die Fähigkeit, den Lasten standzuhalten, ohne zu brechen oder zu wanken. Wer diese Kraft in einem Traum sieht, blickt auf das Fundament dessen, was bleibt, wenn das Unwesentliche weicht.
Wenn die Stärke jedoch als eine weiße, nährende Substanz erscheint, wird sie zu dem, was das Leben erst möglich macht. In der Ordnung der Dinge steht sie dort neben der Nahrung, und so schenkt sie Ihnen die Kraft, die nicht nur hält, sondern auch wachsen lässt. Ein solcher Traum ist ein Zeichen für die innere Fülle, die Sie nährt.
Ein Klumpen aus verdorbener Grundlage zeigt eine Stärke, die Ihnen nicht mehr dient. Wo das Material im Wörterbuch der Unreinheit zugeordnet ist, wandelt sich der Spruch, denn eine verfaulte Basis trägt nichts mehr. Es ist die Schwere einer Kraft, die durch Verfall ihre Wirkung verloren hat. Ein festes Fundament ist ein guter Halt.
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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