Ein Stachel im Finger bedeutet, dass die Fähigkeit, die Dinge des Lebens zu greifen, durch eine verletzende Grenze gestört wird. Wo man eigentlich handeln und sich mit anderen verbinden sollte, zieht sich eine Schärfe zurück, die den Kontakt erschwert.
Wenn der Stachel in der Hand steckt, wird die Kraft, die man besitzt, durch eine spitz drohende Schärfe gebremst. Das Verzeichnis der Zeichen stellt die Hand der Tat gegenüber, und wenn diese durch eine Verletzung beeinträchtigt ist, verliert die Handlung ihre Geschmeidigkeit. Sie wird zum Schutzwall, der eher abweist als gestaltet. Ein geschmückter Erfolg bleibt fern, wenn der Zorn über die eigene Verletzlichkeit die Finger geballt hält. Wer die Schärfe im Griff trägt, muss den Weg der Berührung neu lernen.
Wenn Sie einen Stachel in der Hand spüren, wird die Tatkraft durch eine ungemütliche, spitze Abwehr behindert. Das Wörterbuch ordnet die Hand der Tat zu, doch die Verletzung macht aus dem Greifen ein Abweisen.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Stachel
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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