Eine Ruinenstätte zeigt an, dass alte Pläne und Wege, die man einst verfolgte, nicht mehr Bestand haben. Was einst fest gebaut war, ist nun zerbrochen, und der Traum lässt offen, was aus diesen Trümmern entstehen mag.
Das Fundament eines Vorhabens trägt nicht mehr. Wenn man auf das sieht, was übrig geblieben ist, erkennt man die Notwendigkeit, das Alte hinter sich zu lassen. Eine Ruinenstätte ist ein Ort, an dem das Ende eines Weges sichtbar wird.
Wer auf den Trümmern steht, sieht die Vergangenheit, aber nicht die Zukunft. Die Schwere liegt darin, dass das, was man aufbauen wollte, nicht mehr existiert. Ein neuer Bau beginnt erst, wenn der Boden geräumt ist.
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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