Eine Ratte zu füttern heißt, das Unwesen ins eigene Haus zu holen. Es bedeutet, dass Sie einem Wesen Vertrauen schenken, das von Natur aus nicht auf Treue aus ist, und Sie damit die Heimtücke selbst zu Gast machen.
Die Handlung zieht die Gefahr näher an den Tisch, an dem Sie sitzen. Wo die Ratte steht, ist der Boden der Verlässlichkeit nicht mehr sicher. Wer die Gefahr nährt, macht sie zu einem Teil seines Lebens. Ein weiser Mann weiß, dass man das, was beißt, nicht mit der Hand halten sollte.
Eine Ratte zu streicheln, täuscht eine Vertrautheit vor, die nicht existiert. In der Ordnung der Zeichen steht das Tier für die Heimtücke, und wenn Sie es berühren, wird die Gefahr noch persönlicher, als Sie es für möglich halten.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Ratte
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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