Ein Protest zeigt den Unmut, der sich im Inneren nicht mehr halten lässt. Er ist das Zeichen dafür, dass eine Sache nicht länger so bestehen kann, wie sie ist, und dass ein Widerstand gegen das Bestehende nötig wird.
Dieser Unmut verlangt, dass man sich ihm stellt, weil das Schweigen den Weg versperrt. Er zeigt, dass man Dinge miteinander regeln muss, statt sie unter sich zu behalten.
Wer den Protest im Traum sieht, erkennt die Notwendigkeit, die eigene Stimme zu nutzen. Ein klarer Standpunkt ist die Grundlage für jede Ordnung.
Wenn Sie eine Demonstration sehen, ist dies ein Zeichen für eine friedliche Einigkeit, die aus dem gemeinsamen Unmut erwächst. In den alten Kalendern steht das Zusammenkommen bei einer Kundgebung neben der Ordnung der Gemeinschaft, was zeigt, dass dieser Traum eine Versöhnung durch das gemeinsame Wort ankündigt.
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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