Die Pest kündigt ein Verderben an, das keinen Halt kennt. Wenn dieser Traum Sie trifft, zeigt er eine Not an, die sich nicht durch bloßes Abwarten bändigen lässt.
Ein solches Zeichen trägt die Schwere einer Last in sich, die alles zu unterwerfen droht. Doch wer die Not erkennt, findet auch den Punkt, an dem das Unheil seinen Atem verliert.
Wenn die Pest erloschen ist, zeigt das den Zustand eines überstandenen Unglücks. In den alten Büchern steht dies dem Verderben gegenüber als Zeichen dafür, dass die größte Gefahr bereits an Ihnen vorbeigezogen ist.
Eine um sich greifende Pest als Ohnmacht macht die Not noch gewisser, da sie die Kraft raubt, sich zu wehren. Das Zeichen verliert seine Richtung, wenn die Hand nicht mehr greifen kann. Was verfällt, kann nicht neu aufgebaut werden.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Seuche
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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