Wenn Sie Nadeln aus dem Körper ziehen, legen Sie eine Last ab, die unaufhaltsam an Ihrer Kraft zehrt. Das Zeichen steht im Verzeichnis der kleinen Leiden dem großen Schmerz gegenüber, und das Ziehen markiert den Übergang von einem Zustand des Verharrens zur Klärung der Verhältnisse.
Ein solcher Traum zeigt, dass der Scharfsinn die nötige Schärfe besitzt, um das Wesentliche von dem Unwesentlichen zu trennen. Wer sich die Nadeln aus dem Körper zieht, findet die Klarheit, die zuvor durch das Sticheln verdeckt war. Es besteht die Möglichkeit, dass eine alte Kränkung die Sicht auf das Jetzt trübt. Die Heilung der Verfassung ist ein langsamer Weg, der mit dem Erkennen des Schmerzes beginnt. Ein klarer Blick auf das, was sticht, schafft Raum für neue Wege. Wer das Metall aus sich selbst entfernt, bereitet den Boden für eine neue Kraft.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Nadel
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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