Die Nacht zeigt, was sich dem Blick entzieht und was im Verborgenen ruht. Wer diese Nacht sieht, begegnet einer Ungewissheit, die keinen festen Boden bietet.
Das Verborgene lässt sich nicht greifen, und was nicht sichtbar ist, bleibt eine Frage ohne Antwort. Ein Traum, der diese Nacht trägt, lässt die Dinge in ihrem Verborgenen stehen. Ein dunkler Pfad führt nicht aus der Ungewissheit heraus.
Wer im Dunkeln wandelt, findet keine Richtung. Wenn Sie die Nacht als Dunkelheit erleben, verstärkt dies das Gefühl der Ratlosigkeit, da das Verzeichnis der Zeichen die Dunkelheit dort einordnet, wo kein Licht die Grenzen zieht.
Die Nacht als Dunkelheit macht die Ungewissheit schwerer, weil das Fehlen von Licht die Orientierung nimmt. In einem Traum, in dem die Nacht als Dunkelheit erscheint, wird die Ratlosigkeit zu einem Zustand, in dem kein Zeichen mehr zu lesen ist.
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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