Wenn eine Mutter raucht, zeigt sich ein Verzehren der Kräfte, das aus der Tiefe des Ursprungs kommt. Der Traum weist auf eine Zeit hin, in der die Quelle der Geborgenheit sich selbst verbraucht, um eine flüchtige Glut zu nähren.
Es bleibt offen, ob dieser Vorgang dem Schutz dient oder ihn schwächt. Die Wurzel, aus der alles wächst, zieht ihre Kraft aus einem Moment, der nicht für die Dauer bestimmt ist. Wer die Mutter in diesem Traum sieht, erkennt eine Bewegung, die den Ursprung leise verzehrt.
Ein rauchendes Zeichen ist wie ein Feuer, das im Holz arbeitet, ohne dass man die Flamme sieht. Die stille Kraft der Herkunft ist in diesem Traum einer Vergänglichkeit ausgesetzt. Wer achtet auf den Rauch, der die Quelle trübt.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Mutter
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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