Kummer ist eine schwere Stimmung, die den Blick auf das Wesentliche trübt. Er legt sich wie ein Schatten über das, was Sie tun, und nimmt den Dingen den Glanz.
Wenn dieser Zustand auf Sie einwirkt, ist das ein Zeichen für eine innere Schwere, die den Geist belastet. Die Sicht auf das Leben wird dadurch eng und die Freude bleibt fern. Wer im Kummer verweilt, spürt die Last der Welt auf den Schultern.
Ein schwerer Kummer zeigt die Verzagtheit, die aus einer tiefen Niedergeschlagenheit folgt. In den alten Büchern steht dieses Zeichen bei den Lasten des Herzens, wo es die Schwere der Seele beschreibt. Es ist eine Zeit, in der die Kraft schwindet.
Wenn der Kummer schwindet, bringt er die Erleichterung mit sich. In den Verzeichnissen der Träume wird dieser Übergang als das Nachlassen der Schwere geführt, was den Geist wieder öffnet. Eine leichte Hoffnung kehrt zurück. Wer den Kummer trägt, sollte die Stille suchen.
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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