Ein krankes Tier zeigt Ihnen, dass eine Naturkraft in Ihrem Inneren nicht mehr frei fließt. Wo die Instinkte normalerweise den Weg weisen, liegt nun eine Störung, die den gewohnten Lauf der Dinge hemmt.
Wenn die Kraft des Lebens an Schwäche verliert, wird der Instinkt unzuverlässig. Sie finden in diesem Traum eine Verringerung dessen, was Ihnen normalerweise als treibende Kraft dient.
Ein kranken Tier zu sehen, weitet diesen Blick auf eine Unruhe, die aus der Schwäche der Instinkte erwächst. In den alten Büchern steht das Tier bei den Kräften der Natur, und wenn die Mehrzahl der Wesen im Traum erscheint, wird aus der einzelnen Kraft eine allgemeine Unordnung in Ihrem Gefüge. Es ist eine Unruhe, die nicht mehr gezielt ist, sondern bloß noch vorhanden ist. Wer die Kraft nicht mehr führt, wird von ihr geführt.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Tiere
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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