Ein Hibiskus zeigt Ihnen die vergängliche Pracht, die im Werden liegt. Was heute in voller Blüte steht, trägt bereits den Keim des Vergehens in sich.
Dieser Traum lässt Sie die Flüchtigkeit dessen erkennen, was schön ist. Er zeigt die Grenze zwischen dem Erblühen und dem Vergehen auf, ohne dass Sie das eine ohne das andere begreifen können.
Ein welkender Hibiskus führt Sie zur Ernüchterung, wenn das, was Sie bewundert haben, seinen Glanz verliert. In den alten Büchern steht diese Pflanze neben den Zeichen für den Wandel, und wenn die Blüte fällt, wird die Erkenntnis über das Ende der Pracht schmerzlich deutlich.
Was blühend als Hibiskus erscheint, weckt in Ihnen die Bewunderung für den Augenblick. In der Ordnung des Gartens steht das Blühen für den Höhepunkt des Lebens, und so schenkt Ihnen dieser Traum die Freude am gegenwärtigen Anblick. Wer die Blüte sieht, die am Stängel verbleibt, erfährt, dass Schönheit keine Dauer braucht.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Blumen
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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