Wenn eine Hand verletzt ist, zeigt das den Verlust an Kraft und die Hemmung der eigenen Fähigkeiten. Die Verletzung nimmt Ihnen die Kraft, das anzupacken, was Sie eigentlich bewegen wollen.
In der Ordnung der Zeichen steht die Hand für das, was man anfasst und gestaltet, und eine Verletzung bricht diese Verbindung zur Welt. Es ist eine Störung des Handelns, die den Raum zwischen dem Willen und der Tat verengt. Eine schwere Möglichkeit besteht darin, dass eine Handlung sich durch einen Fehlgriff selbst hemmt. Ein kleiner Gewinn an Erkenntnis bleibt jedoch bestehen, wenn die Schwäche als Mahnung begriffen wird. Wer die Hand nicht führen kann, muss den Schritt zurücksetzen.
Wenn Sie in die Hand schneiden oder einen Schnitt in der Hand haben, zeigt dies einen schmerzhaften Fehlgriff, der eine geplante Handlung blockiert. Diese Selbsthemmung des Tuns ist in der Überlieferung der Zeichen der Hand als ein Versagen der Geschicklichkeit verzeichnet, das die eigene Kraft im Moment des Vollzugs einschränkt.
Eine wunde Hand oder eine blutende Hand, die zudem noch geschwollen ist, macht die Kränkung der Fähigkeit körperlich spürbar. Wenn die Hand im Traum leidet, ist das ein Zeichen für eine tiefe Verletzung der Lebenskraft, die den Fluss der Arbeit unterbricht.
Wenn Sie brennende Hände haben oder sich die Hände verbrennen, haben Sie ein Risiko eingegangen, das zu groß für Ihre Sicherheit war. Die Hitze zeigt an, dass das Vorhaben die nötige Vorsicht überschritten hat und die Fähigkeit zu gestalten durch diese Unbedachtheit gefährdet wird.
Ein Messerstich in der Hand bedeutet, dass Sie durch einen Vertrauensbruch tief getroffen wurden. In der Lesart der Zeichen steht dies für eine Verletzung, die das Vertrauen in die eigene Wirksamkeit erschüttert und den Zugriff auf das Leben erschwert.
Eine Operation an der Hand ist eine notwendige Klärung, die das Innere ordnet. Durch diesen Prozess wird das, was den Fluss der Kraft stört, entfernt, damit die Hand wieder zu ihrem eigentlichen Zweck zurückfinden kann.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Hand
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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