Ein Ferkel tot zu sehen, bedeutet den Verlust eines kleinen Anfangs, der bereits im Keim zu verschwinden droht. Wo ein unbedarfter Gewinn am Horizont schien, zeigt dieser Traum das Ende einer leichten Hoffnung.
Die Zuordnung in den alten Verzeichnissen stellt das Tier dem Ertrag gegenüber, und wenn der Anfang stirbt, bleibt die Leere zurück. Ein Vorhaben, das leicht wachsen sollte, findet so keinen Halt. Ein solcher Traum zeigt die Schwere eines vergeblichen Hoffens. Doch wer den Verlust erkennt, bewahrt die Vorsicht vor zu schnellem Vertrauen. Wer den Verlust nicht sieht, verpasst die Chance, den Boden neu zu bereiten. Ein totes Zeichen ist ein Ende, das keine Frucht trägt.
Wenn Sie tote Ferkel sehen, ist der Ertrag des Vorhabens mager und knapp. In den Kalendern steht das Tier für den Gewinn, doch in diesem Zustand wird die Hoffnung auf ein gedeihliches Wachstum durch die Kahlheit des Ergebnisses ersetzt.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Ferkel
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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