Ein Familienmitglied ertrinkt, so zeigt der Traum, und er führt Sie vor die Frage nach dem, was zwischen Ihnen und Ihren Herkünften besteht. Es geht um die Last der Verpflichtungen, die Sie tragen, und um die Bande, die Sie halten, auch wenn sie schwer auf Ihnen lasten.
Wenn die Gefühle in einem solchen Traum die Oberhand gewinnen, so ist dies ein Zeichen dafür, dass die Tiefe der Bindungen Sie zu überwältigen droht. Es ist ein Blick auf die Unausweichlichkeit dessen, was Sie mit sich tragen. Die Seele sieht hier die Gefahr, in den Erwartungen anderer unterzugehen.
Die Last der Herkunft kann eine Bedrohung für die eigene Ruhe sein. Ein kleiner Raum für das, was bleibt, ist vorhanden, wenn die Bindung als haltgebend erfahren wird. Wer die Tiefe übersteht, findet seinen Platz wieder. Ein Anker im Sturm ist das, was bleibt.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Familienmitglieder
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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