Wenn ein Bruder weint, bricht das, was zwischen zwei Menschen geteilt wird, in einer Weise auf, die den Rückhalt prüft. Die Tränen zeigen, dass die Verantwortung, die man füreinander trägt, nicht mehr nur ein stilles Wissen ist, sondern eine Last, die sich im Inneren entlädt.
Was im Traum geschieht, bestimmt, wie die Bindung sich zeigt. Ein solcher Traum lässt erkennen, wo die Verbindung fest ist und wo sie Risse bekommt. Werden die Tränen laut, so ist der Schmerz ein sichtbares Zeichen für eine Entfremdung, die zwischen Ihnen steht. Wenn das Weinen jedoch still geschieht, deutet es auf ein Klären hin, das die geteilte Verantwortung wieder festigt. Ein Bruder, der weint, zeigt den Kern der Gemeinschaft. Wer den Schmerz teilt, findet den Halt.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Bruder
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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