Ein böser Blick zeigt an, dass die Aufmerksamkeit einer anderen Person nicht auf dem Wohl liegt. Wenn die Absicht hinter dem Schauen nicht rein ist, wird die Seele durch diesen unbewussten Stoß gestört.
Missgunst wirkt hier im Verborgenen. Wer so einen Blick empfängt, spürt die Schwere fremden Neides, der wie ein Schatten auf den eigenen Taten lastet. Ein werter Blick findet jedoch immer den Weg zurück zur Ruhe.
Ein Blick, der freundlich zuspricht, mildert die Unruhe, die durch den Neid entstanden ist. Er bringt die Sicherheit zurück, dass man trotz der Missgunst anderer auf festem Boden steht.
Ein böser Blick ist ein Zeichen für den Unwillen der Mitmenschen. Wer im Traum einen finsteren Blick sieht, findet in der alten Überlieferung der Zeichen den Hinweis auf die Missgunst, die dort dem Blick gegenübersteht.
Zur allgemeineren Bedeutung: Traumdeutung Blick
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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