Eine Belagerung zeigt die Bedrängnis an, in der Sie sich befinden, wenn die Welt um Sie herum eng wird und die Wege nach draußen versperrt scheinen. Die Isolation macht den Abstand zu allem, was Sie kennen, unüberwindbar.
In diesem Zustand der Enge findet die Prüfung der inneren Kräfte statt. Die Schwere liegt in der Notwendigkeit, den Rückzug auf das Wesentliche zu beschränken, während die Außenwelt auf eine Veränderung wartet. Ein fester Stand in der Stille ist die Kraft, die bleibt. Wer ausharrt, findet die eigene Zähigkeit.
Wer die Belagerung durchbricht, erlebt eine gebrochene Befreiung, die den Übergang nicht ohne Narben vollzieht. Die Freiheit kommt nicht als ein glatter Weg, sondern als ein Aufbruch aus den Trümmern der Enge. Was zerbricht, lässt Platz für das Neue. Wer in der Enge steht, muss die Stille aushalten.
Jonas TrautTraumdeuter deutet Ihre Träume
Im Traumbuch steht für jedes Zeichen ein kurzer Satz. Was dort einmal aufgeschrieben wurde, gilt, bis etwas Besseres geschrieben ist. Ein Traumbuch ist wie ein Kalender in der Küchenschublade, Sie schlagen nach und wissen Bescheid. Die Zeichen, die nur erschrecken, hat die Deutung von früher längst aussortiert. Was bleibt, ist kurz und meist tröstlich. Mehr braucht man nachts nicht.
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